NDR: Reportage

 

Begleitung bis in den Hunde-Tod
von Ann-Kristin Mennen

Wenn Max einmal stirbt, dann ist er nicht allein. Maren Welskopf wird bei ihm sein und seinen zerzausten Bart kraulen. Der Rauhaardackel kam in das Hundehospiz „Rudelfrieden“ in Zernien (Landkreis Lüchow-Dannenberg), um hier seinen Lebensabend zu genießen. Weil Max seinen Kot nicht mehr halten kann, muss er rund um die Uhr betreut werden. „Die Besitzerin hätte ihm kein würdevolles Sterben ermöglichen können“, sagt Hospiz-Betreiberin Maren Welskopf. Das Frauchen von Max ist 82 Jahre alt, schlecht zu Fuß und lebt in einer Mietwohnung. Für Menschen wie sie bietet Welskopf die Sterbebegleitung an.

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